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Die Bodenplatten der Gebäude für den Massivbau sind in Vorbereitung ....

MedicalCube Rosenheim

08.12.2018 | Ed. Züblin AG führt das Projekt als BIM aus: 3D-Baustelleneinrichtung

Züblin BIM 3D-Baustelleneinrichtung

08.10.2018 | Ed. Züblin AG führt Bodenarbeiten aus

Züblin-Container

19.08.2018 | Prof. Reitmeier erklärt das Pfahlsystem

19.07.2018 | Probezugversuche im Seeton

Zugversuch

17.08.2017 | Gruppenpfahltest erhöht auf 415 t (205 kN/m²)

Druckpfahltest7

10.08.2017 | Gruppenpfahltest 350 t

Druckpfahltest1

Druckpfahltest2

Druckpfahltest3

Druckpfahltest4

Druckpfahltest5

Druckpfahltest6

05.08.2017 | Belastungsuntersuchungen

Druckeinzeltest1

Druckeinzeltest2

Druckeinzeltest3

 

21.07.2017 | Plan der bereits gesetzen, ersten Bohrpfähle

Gruendung

 

06.10.2016 | Aktuelle realistische Renderings des Medicalcube Areals

Medical Cube Rendering 1

Medical Cube Rendering 2

Medical Cube Rendering 3

Medical Cube Rendering 4

13.04.2015 | Aufstellung der Bautafel am Medical Cube Areal

08.01.2015 | Pressekonferenz mit der Stadt Rosenheim

 

Mehr Informationen

Historie, Aktuelles und Bau-Infos

Medical Cube Rendering 1

Im Dezember 2014 wurde das Baufeld 2 erworben und im Frühjahr 2015 der Antrag auf einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan nach §12 BauGB gestellt. Am 27 Juli 2016 wurde der Bebauungsplan Nr. 149 "Bahngelände Nord" Teil II - Baufeld 2 (Medicalcube-Baufeld), vorhabenbezogender Bebauungsplan nach §12 BauGB in der Fassung vom 9. Mai 2016 als Satzung vom Rosenheimer Stadtrat beschlossen. Der Bauantrag wurde am 25.07.2016 eingereicht und am 16.12.2016 vollständig genehmigt.
 
 Highlights für den Bauunternehmer sind das Medicalcube-Hochhaus mit dem geschwungenen Flugdach, der Penthouse-Verglasung und der Glas-Schrägfassade. Das Generalplanungsteam von MedicalCube stellte für diese baulichen Highlights Planungsdetails für die GU-Ausschreibung zur Verfügung, so dass der Bauunternehmer sein Angebot mit Planungssicherheit abgeben kann.

Die Gründungsmethode des Medicalcube-Hochhauses zum statischen Ablasten über dem lokal für Rosenheim typischen Untergrund wird durch eine kombinierte Pfahl-Plattengründung (KPP) durchgeführt. Diese Gründungsart zeichnet sich durch eine Reduzierung der Setzungen bzw. Setzungsdifferenzen sowie eine geringere Beanspruchung der Fundamentplatte aus. Maßgebend ist die DIN 1054. Es wurde per Grundwassergutachten auf dem gesamten Baufeld 2 nachgewiesen, dass im Bereich des Untergeschosses der maximale rechnerische Grundwasseraufstau an den Gebäudetiefteilen bei 1 cm liegt. Eine Überleitungsanlage und Abspuntung der Baugrube wird damit nicht erforderlich.

Nachdem das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim die Genehmigung für die Bohrarbeiten am 8.6.2017 erteilt hat, wurden die Gründungsvorbereitungen mit Probebelastungstest begonnen. Diese werden bis September 2017 andauern.
 
Bau-Infos:
Die Gründungsfirma hat die ersten 11 Bohrpfähle bis 21.07.2017 erfolgreich gesetzt. Jetzt muss festgestellt werden, wie viele Bohrpfähle in Abhängigkeit zur bestehenden Qualität des Bodens notwendig werden. An den Säulen 1001, 1002 und 1007 wurden je in drei Ebenen je zwei Dehnungsgeber System Geokon VW 4200 eingebaut. An Säule 1007 wurde außerdem ein Druckgeber Geokon 4815 eingebaut.
 
26.07.2017: ein Teil der Bodenpatte wurde hergestellt, die insgesamt ca. 20 t wiegt, und die Bohrpfähle belastet. Damit wird nun das Setzungsverhalten von den installierten Sensoren untersucht. Mit ersten Erkenntnissen, wie viele Bohrpfähle insgesamt für die Gründung notwendig werden, wird in der  KW 33 gerechnet.
 
02.08.2017: Vorbereitungen Aufbau Einzelprüfung / Gruppenprüfung
 
03.08.2017: Einzelprüfung: Die Lastaufbringung auf die Probesäule erfolgt über einen hydraulischen Schwerlastzylinder. Die dabei auftretenden Pressenlasten werden von einer Traverse aus zwei verstärkten Stahlträgern und der aufliegenden Totlast aufgenommen.
 
04.08.2017: Umbau Einzelprüfung
 
07.08.2017: Vorbereitung Gruppenprüfung mit Vollverdrängersäulen System Jac-V mit Durchmesser 42 cm und Bohrpfahlbeton C 25/30. Die Tragfähigkeit der Probesäulen wurde auf 500 kN im Seeton begrenzt. Des Weiteren soll eine Differenzierung der Säulenlängen bei den Einzelversuchen Erkenntnisse über die steigende Tragfähigkeit des Seetons in der Tiefe liefern. Für die Einzelprüfung wird zusätzlich von einer Mantelreibung von qSK = 150 kN/m² in den oberen zwei Metern im Kies angenommen.
Folgende Längen und Prüflasten ergeben sich aus dem angenommnen charakteristischen Widerstand:
 
 
08.08.2017: Aufbau Gruppenprüfung mit Betonplatte auf dem Kiesbett. Zwischen Betonplatte und Pfähle befindet sich eine Entkoppelungsschicht. Beim Lastabtrag des Gründungssystems wird davon ausgegangen, dass sich die Last auf die Säulen und den dazwischen anstehenden Boden aufteilt. Um den Lastabtrag im Seeton auch unter überlagernden Lastanteilen zu prüfen, wird der Gruppenversuch mit fünf Säulen in einem Raster von 1,5 m x 1,5 m inkl. Bodenplatte von 35 cm Höhe und einem Trägerost zur gleichmäßigen Lastaufbringung hergestellt. Durch das enge Säulenraster und die geplante Prüflast von 2500 kN ergibt sich eine Baugrundpressung von 222 kN/m².
 
           
 
Aufbau Gruppenprüfung bis 120 t
 
09.08.2017: Aufbau Gruppenprüfung bis 220 t
 
10.08.2017: Aufbau Gruppenprüfung bis 350 t
 
17.08.2017: Aufbau Gruppenprüfung bis 415 t
 
14.09.2017: Die Prüfung der ersten Probepfahluntersuchung wurde beendet.
 
15.09.2017: Informationen über die Abstände des Grundwasserspiegels zu den Fundamenten der Gebäude
Nullebene des Projektes:     448,60 m üNN
Grundwasserspiegel:           444,65 m üNN (gemessen)
 
Hochhaus:                        
Unterkante tiefste Stelle Fundament 447,00 m üNN
Abstand tiefste Stelle Fundament zum Grundwasser 2,35 m
 
Bürogebäude (DLG):          
Unterkante tiefste Stelle Fundament 447,25 m üNN
Abstand tiefste Stelle Fundament zum Grundwasser 2,60 m

Parkgarage:                      
Unterkante tiefste Stelle Fundament 445,30 m üNN
Abstand tiefste Stelle Fundament zum Grundwasser 0,65 m

Eine Wasserhaltung der Baugrube wird somit nicht notwendig. Dies konnte bei der bereits ausgeführten Kommunwand zwischen dem Hotel und dem Parkhaus, die bis auf 445,30 m üNN gegründet wurde, bestätigt werden. Die Erstellung des Teils der Kommunwand von dem  B&B-Hotel an der tiefsten Stelle bei 445,30 m üNN erfolgte ohne Wasserhaltung (s. Bild untern):

Kommunwand

2.10.2017: Die Messergebnisse des Probefeldes werden von der Gründungsfirma ausgewertet.

9.10.2017: Einmessung des Baufeldes mit 3D-Darstellung der Vermessung des Baufeldes durch Vermessungsbüro aus Rosenheim. Das Einmessen des Gebäudes erfolgte durch einen Geometer. Das Einmessen durch einen Geometer stellt die richtige Lage und Höhe der zu errichtenden Bauwerke sicher.

16.10.2017: Geländeabsteckung der Höhenfixpunkte, um die richtige Lage und Höhe der zu errichtenden Bauwerke sicherzustellen. Ferner erfolgen Erdarbeiten zum Herstellen der Baugrube. Die Baufirma bilanziert dabei den Umfang der Erdbewegungen, Verführungen, Zwischenlagerungen und Hinterfüllungen in Form einer Erdbilanz. Es darf nicht zu viel des zu entsorgenden Aushubmaterials abtransportiert werden, welches z.B. für die Hinterfüllung geeignet ist.

1.12.2017: Das beabsichtigte Gründungsmodell wurde von der Gründungsfirma vorgestellt. Die Gründungsfirma hat eine Vorlaufzeit für die Herstellung der Bohrpfahlwerkpläne und Genehmigungen für die Schwerlasttransporte der Bohrmaschinen mitgeteilt. Anfang/Mitte Februar 2018 soll  das Setzen der Vollverdrängungsbohrpfähle durch die Gründungsfirma als Subunternehmer des Generalunternehmen beginnen.

8.1.2018: Die Medicalcube Generalplanung + Bau GmbH hat die Zechbau GmbH als Generalunternehmer beauftragt, die Bauarbeiten auszuführen.

16.01.2018: Das Planungsteam der Zechbau GmbH, das Architektenbüro B.I.S. aus München, führt die Werkplanung durch. Die Grundsteinlegug wurde auf den 7.3.2018 festgelegt, wenn die Erdarbeiten und Gründungsmassnahmen weitgehend beendet sein sollen und der Hochbau beginnen kann.

06.02.2018: Zechbau hat das Baufeld übernommen, die Baubeginnanzeige wurde bei der Baubehörde eingereicht, das Baufeld soll für die Baustelleneinrichtung mit 3 Hochkränen und 30 Bau-Container hergerichtet werden. Das Bodengutachterbüro Dipl.-Geol. F. Ohin beaufsichtigt die Bodenverbesserungsarbeiten des Sub-Unternehmers von Zechbau, einer Spezialtiefbau-Firma. Es werden zurzeit Erdarbeiten durchgeführt, um die Baugrube auf die richtige Tiefe zu bringen.

Wichtig ist auch der Anschluss an das bereits bestehende Hotel, welches die Referenz für die Medicalcube-Gebäude darstellt.

Bodenarbeiten

Bodenarbeiten

07.02.2018: Die Erdarbeiten werden wegen der anhaltenden Schneeschauer und Frosttemperaturen von bis zu -4 °C heute und morgen unterbrochen.

05.03.2018: Die Erdarbeiten wurden auf das Niveau der späteren Bodenplatte fertiggestellt.

20.04.2018: Der Prüfstatiker, der von der Stadt Rosenheim beauftragt wurde, wird durch ein Prüfsachverständigenbüro für Grund und Erdbau aufgrund der Sondersituation Seeton unterstützt.

02.05.2018: Beginn der Anpassung des Gründungskonzeptes. Die Bauherrin lässt sich von einem geotechnischen Lehrbeauftragten fachtechnisch unterstützen.

18.05.2018: Der geotechnische Prüfbericht des unterstützenden Prüfsachverständigenbüros des Prüfstatikers liegt vor. 

02.07.2018: Die angepasste, koordinierte Gründungsplanung unter Einbeziehung der Architekten, Tragwerksplaner und Bodengutachter liegt vor.

19.07.2018: Zur finalen Evaluierung der Gründung werden 4 Probepfähle unter Realbedingungen untersucht. Am 02.08.2018 werden umfangreiche Zugpfahl-Untersuchungen an diesen Probepfählen mit Monitoring auf Grundlage von Prüfprotokollen durchgeführt.

 

02.08.2018 Die Probepfähle 1 bis 4 werden mit den Prüfprotokollen nach Prof. Reitmeier und unter Aufsicht von Prof. Reitmeier auf Zug 20t, 40t, 60t, 70t und 80t getestet. Damit kann die Manterreibung der Pfähle bei verschiedenen Längen und das Langzeitkriechverhalten festgestellt werden. Der Pfahl 1 mit 11 m Länge, davon 3 m im Kies (Mantelreibung durch Kies mittels eines Überbrückungsrohrs ausgeschaltet) und 8 m im Seeton wurde von 9 Uhr bis 20:20 Uhr in 1-Minute und 5-Minuten-Intervallen ausgewertet. Die Ergebnisse übertreffen die prognotizierten Erwartungen um ein Vielfaches, sind also wesentlich besser als vermutet.

 

03.08.2018:  Der Pfahl 4 mit 17 m Länge, davon 3 m im Kies (Mantelreibung durch Kies mittels eines Überbrückungsrohrs ausgeschaltet) und 14 m im Seeton wurde heute ausgewertet. Die exzellenten Ergebnisse wurden auch heute nachgewiesen.

08.08.2018: Der Zugpfahltest ist abgeschlossen. Alle Test-Pfähle zeigen eine hohe Mantelreibung. Die Auswertung des Zugpfahtests ist erfolgt, das Gründungskonzept wurde an die Ergebnisse des Zugpfahltest angepasst.

17.09.2018 Ed. Züblin AG übernimmt die Baustelle zum Bauen. Zunächst wird die Baustelle begutachtet, mobil hergerichtet, die Bauzäune gesichert, diiverse Erdarbeiten durchgeführt und die Fundamente für die Videokamera-Türme für das Sicherheitskonzept und Absicherung der Baustelle hergestellt. Ausserdem muss die Zuwegung der schweren Bohrmaschinen (bis zu 20t) innerhalb des Baufeldes hergerichtet werden. Das nimmt 3 bis 4 Wochen Vorbereitungszeit in Anspruch. Beginn der Bohrarbeiten wurde von Züblin für Anfang Oktober festgelegt, weil nach dem positiven Ergebnis des Zugpfahltest weniger Pfähle als geplant gesetzt werden.

 26.09.2018 Das Herrichten der Baugrube hat begonnen, das Polierteam von Züblin ist mit einigen vorläufigen Bau-Containern auf der Baustelle, um die Fundamente der ca. 25 bis 30 teiligen "Baucontainer-Burg" auszuführen. Vorher werden die Beton-Vorrichtungen der Probepfahltests entfernt. Ferner erfolgen in den nächsten Tagen umfangreiche Erdarbeiten auf dem Baufeld mit Wegtransport der überschüssigen Erde.

01.10.2018 Ein Architekturbüro aus dem Rosenheimer Landkreis wurde für die Oberbauleitung, Objektüberwachung und Bau-Qualitätskontrolle der Bauarbeiten beauftragt.

05.10.2018 Auf dem Baugrundstrück wurden gestern und heute Erdarbeiten durchgeführt und Erde abtransportiert, dies geht weiter so. Es werden in Kürze 4 Videotüme mit Videokameras mit 360°-Rundblick installiert und die Baustelle rund um die Uhr gesichert.

16.10.2018 Die Fundamente für die Videotürme und für die Baugrube, sowie die Sanitäranlage für die Containerburg sind fertig. Die Baugrube wir weiter ausgehoben.

 

       

19.10.2018 Die Erdarbeiten und Bauaushub wurden beendet, das Bohrplanum von dem Subunternehmer von Züblin erstellt. Von diesem Planum aus werden die Bohrpfähle entsprechend des geotechnischen Ausführungsplans von Züblin in den Seeton ausgeführt. Die Bohrmaschine zum Setzen der Bohrpfähle befindet sich bereits auf dem Baufeld.

22.10.2018 Beginn der Einbringung der Bohrpfähle auf dem gesamten Baufeld. Die Bohrarbeiten und das Setzen der Pfähle für die Bodenverbesserung dauern bis Ende November an. Es können 6 Pfähle pro Tag gesetzt werden, die einem hohen Qualitätsmanagement unterliegen.

27.10.2018: In der 43. KW Woche wurden bereits 22 Bohrpfähle gesetzt. Nach der Qualitätskontrolle wird eine zweite Bohrmaschine auf dem Baufeld eingesetzt, um die Bodenverbesserungen zügig umzusetzen.

 

29.10.2018: Erste baubegleitende Qualitätskontrolle auf der Baustelle für die bis dahin eingebrachten Bohrpfähle, um die Qualität der Bohrpfähle zu kontrollieren. Hierzu wurden der Bodengutachter und sein geotechnischer Berater sowie der Prüfstatiker und sein geotechnisches Beraterungsbüro eingeladen.

05.11.2019: Die Qualitätskontrolle ist erfolgreich abgeschlossen. Das Setzen der Bohrpfähle schreitet zügig voran. Als erster Meilenstein wurde die Fertigstellung der Bohrpfähle unter dem Ärztehochhaus mit 104 Bohrpfählen bis zum 15.11. festgelegt. Danach erfolgen in gleicher Zeit die Bohrpfähle des Parkhauses und des Dienstleistungsgebäude mit einem zusätzlichen zweiten Bohgerät. Die Ausführung der Bohrpfähle liegt voll im Bauzeitenplan. Erschwerend kommt jedoch hinzu, dass das Grundwasser um 20 cm gestiegen ist und eine Bauwasserhaltung für die Baugrubensohle spätestens bis zum Beginn der Bodenplatte nun notwendig wird. Die wasserrechtliche Erlaubnis zur Bauwasserhaltung wurde bereits bei dem Amt für Sicherheit und Ordnung der Stadt Rosenheim vorsorglich von MC GP+B eingeholt. 

09.11.2018: 93 Bohrpfähle gesetzt!

07.12.2018: 251 Bohrpfähle erfolgreich gesetzt. Die Ausführung der Bohrpfähle liegt voll im Bauzeitenplan. Es werden die Vorbereitungen für die Bodenplatte getroffen. Die Bauwasserhaltungs-Anlage mit 8 Brunnen ist im Aufbau.